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Man hat´s nicht leicht... Wer ist Alexander Oberholzer? Unter seinem Künstlernamen Alex Obolski lässt er sich seit den Fünfzigern des vorigen Jahrhunderts in unregelmäßigen Abständen auf deutschsprachigen Bühnen blicken. Niemandem wird so recht klar, was er dort eigentlich will. Wozu der ganze Zirkus? Soll die ganze Welt zu (s)einer Manege werden? Ist er womöglich Kommunist oder gar Anarchist und sagt allen Plüschsofas und Suppenterrinen, kurzum dem ganzen Spießbürgertum den Kampf an? Ein egomanischer Macho, der sich zu permanenter Selbstdarstellung verpflichtet fühlt, ein notorischer Angeber? Oder ist er in Wirklichkeit ein umtriebiger Menschenfreund, der es nicht mit ansehen kann, wie sich der Alltag seiner liebgewordenen Verwandtschaft zunehmend sinnentleert? Hat er gar nicht ein unonkelisches Auge auf seine Nichte Anna geworfen, sondern quält ihn nur die Vorstellung, ihre Talente könnten in den kerkerhaften Wänden des Elternhauses verkümmern? Sind seine Kurzurlaube vom Ehejoch in Wahrheit keine Seitensprünge, sondern wohldurchdachte Auszeiten, in denen er sich – zugegeben nicht ohne eine mit der Thematik wohlvertrauten Beraterin – mental auf das weitere Zusammenleben mit seiner Frau Iduna einstellt? Oder hat er einfach nur eine Macke? Und dieser Mensch soll in die Pausenhalle des Gymnasiums am Ostring in Bochum kommen. Irgendwie peinlich, oder? Wie soll eine Person Gestalt gewinnen, von der außer den bereits genannten Eigenschaften nichts bekannt ist? Wo lebt Obolski, wenn er nicht gerade seinen heißgeliebten Bruder besucht? In welcher Ecke unserer Republik befindet sich das Winterlager seines vielgepriesenen Unternehmens? Hat er Kinder, und, wenn ja, wo haben sich diese in Sicherheit gebracht? Was macht er in seiner Freizeit, geht er regelmäßig zur Kirche? Welche möglicherweise ernsten Krankheiten hat er und wie stark sind seine Brillengläser? Spricht er Hochdeutsch oder befleißigt er sich eines ausgeprägten Dialekts? Was ist sein Leibgericht und was sagt seine Waage dazu? Wer soll das alles wissen... Sei einfach du selbst! Wie bitte? Ja, ergänzt die beste Häuslichkeit von allen, suche nach Obolski in dir. So wörtlich sagt meine Häuslichkeit das nicht, aber bestimmt meint sie es so. Verblüffend! Oder sind da etwa Hintergedanken? Egal. Wenn es eben nicht anders geht: Glauben Sie nicht, wen Sie vor sich haben. Sie sind gewarnt. Aber mal ganz ehrlich, sind wir nicht alle ein bisschen Obolski? Martin Donde
Jasmin Song als die Köchin
Der erste Besuch kommt: Onkel Fritz (Hans Joachim Salmen) und Tante Berta (Sabine Killing) werden von der Mutter (Annette Wieseler) und Anna, ihrer Tochter (Julia Bräutigam) begrüßt.
Wer kommt denn jetzt noch?
Onkel Gustav (Ernst Buchholtz) und Tante Paula (Katrin Siegers)
Das Geburtstagslied, es endet nie!
Die Großfamilie ist fast vollständig, die Köchin kann servieren
Die Suppe schmeckt, auch Tante Lisa (Susanne Aretz) und Onkel Heinrich (Werner Schulz)
Großes Erstaunen, wer kommt den jetzt noch?
Junge Liebe: Anna und der Gärtner Robert (Richard Lingscheidt)
Alexander Obolski (Martin Donde) schwärmt von seinem Zirkus
Iduna, Obolskis Frau (Marietta Oesterwalbesloh) macht mächtig Eindruck auf die Onkel der bürgerlichen Familie
Wehe, wenn diese Tanten losgelassen werden!!!!
Obolski im Streit mit dem Gärtner Robert, der um seine Anna fürchtet, weil der Zirkusdirektor ihr anscheinend den Kopf verdreht hat mit seinen Zirkusbeschreibungen.
Tante Paula fürchtet um Heinrich, der Gefallen an Iduna findet
Oh je, was braut sich da zusammen? Foto: B. Höreth
Ich kann's nicht mit ansehen! Foto: T. Hoch
Von Frau zu Frau
Ist nicht die ganze Welt ein großer Zirkus? Foto: B. Höreth
Applaus für alle Teilnehmer, auf der Bühne die jungen Artisten
Prima gemacht, Orchester und aO-Chor!
Und .... Onkel Gustav geht zum Zirkus!!!!! Foto: S.Schimankowitz
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Gymnasium am Ostring |
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Gymnasium am Ostring * Bochum |
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