GaO-Aktuell

Alle drei Monate erscheint GaO-Aktuell, eine Information über die Veranstaltungen der nächsten drei Monaten und über Ereignisse, die für die gesamte Schulgemeinde wichtig sind.

An dieser Stelle finden Sie die 

aktuelle Ausgabe Februar - April 2010

Mitteilungen der Schulleitung

Am Ende des 1. Halbjahres haben wir Frau Weber und Herrn Sauerwald verabschiedet, die nach bestandenem 2. Staatsexamen Stellen an anderen Gymnasien angetreten haben.  Anfang Februar wurden uns zwei neue Referendarinnen zugewiesen: Frau Hartmann (Englisch, kath. Religion) und Frau Thiemann (Deutsch, ev. Religion).

Neu ins Kollegium eingetreten sind Frau Reiter-Dahm (Biologie, kath. Religion) und Herr Pfarrer Menzel (ev. Religion). Von den drei Damen, die nach dem Besetzungsverfahren im Dezember für Stellen ab August 2010 verpflichtet werden konnten, haben zwei schon im Februar ihren Dienst aufgenommen: Frau Scholten (Geschichte, Sozialwissenschaften) und Frau Schubert (Mathematik, Sport). Dies wurde dadurch ermöglicht, dass wir Vertretungsstunden für insgesamt fünf Kolleginnen in Anspruch nehmen können, die sich zu unterschiedlichen Zeiten dieses Halbjahres in Elternzeit befinden.

Ich begrüße alle neuen Lehrkräfte ganz herzlich an unserer Schule, wünsche Ihnen ein schnelles Eingewöhnen und viel Freude bei der Arbeit.

Der Anfang dieses Kalenderjahres wurde durch zwei schulische Themen besonders geprägt. Einerseits begann eine intensive Phase der Vorbereitungen für den Neubau  und den Umzug; andererseits waren wir gespannt auf die Zahl von Anmeldungen für die Stufe 5 des NGB.

Was den Neubau betrifft, so hat eine Reihe von Sitzungen mit dem Architekten begonnen, auf denen in zunehmendem Maße detaillierter die Aufteilung von Räumen und deren Ausstattung besprochen wird. Für die Planung des Umzugs in das Übergangsquartier EKS an der Markstraße wurden Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit dem Umfang des Umzugs-guts, der Aufteilung der Klassenräume, der Ausstattung der Naturwissenschaften, der Nutzung von Sportstätten sowie dem Transport der Schülerinnen und Schüler beschäftigen. Je nach Dringlichkeit haben schon einige Gruppen mit ihrer Arbeit begonnen und je nach Thema nehmen auch Mitglieder der Schüler- und Elternschaft an den Planungsgesprächen teil. Von den Umzugsaktivitäten sind wir – im Gegensatz zur AES – in diesem Jahr noch nicht voll betroffen, weil unsere zukünftige Stufe 13 am Ostring verbleibt und deshalb ein großer Teil der Ausstattung im Mittelteil des Neubaus weiterhin zur Verfügung stehen muss.

Das Schulverwaltungsamt hat Ihnen allen einen Sachstandsbericht  zugeleitet, der über die zugesagten und schon begonnenen Maßnahmen zur Schaffung der gesetzlich vorgeschriebenen Standards für Sicherheit und Gesundheit  in der EKS informiert. Einige Mitglieder der Schulgemeinden des GaO und der AES haben eine private Arbeitsgruppe „Gesunde Schule“ gebildet, die diese Maßnah-men kritisch begleiten will. Ich gehe davon aus, dass es das Ziel dieser Gruppe ist, konstruktive Vorschläge den Schulgremien zu unterbreiten, die dann auf der Grundlage des Notwendigen und des Machbaren darüber beraten.

Auch auf der Ebene der Schulleitungen und Schulverwaltungen gibt es regelmäßige Treffen, weil Systeme und Verfahrensweisen besprochen und vereinheitlicht werden müssen. Einen wesentlichen Punkt der pädagogischen Arbeit stellen aufeinander abgestimmte Lehrpläne für alle Fächer und Kursangebote dar. Auf einem pädagogischen Tag am 16.02.10 haben alle Fachgruppen mit dieser Erarbeitung begonnen, die am 10.03.10 fortgesetzt werden muss. In der Woche vom 22. bis zum  25.03.10 tagen dann alle Fachkonferenzen, die die erarbeiteten Lehrpläne verabschieden müssen.

Für die Stufe 5 des NGB wurden 123 Kinder angemeldet, was ca. viereinhalb Klassen entspricht. Dies ist, auch wenn die angestrebten fünf Klassen nicht erreicht wurden, ein gutes Ergebnis, weil man nicht vergessen darf, dass es das neue Gebäude noch gar nicht gibt und dass die zweijährige Unterbringung in der Markstraße schon seit vielen Monaten heftig diskutiert wird. Zwei Tatsachen müssen aber besonders zu denken geben.

Es gibt zur Zeit nur sechs Anmeldungen für den Latein-Zweig (im letzten Jahr 31), so dass  keine eigenständige Klasse gebildet werden kann. Wir werden weiterhin für „Latein +“ werben und sind sicher, dass dieses Profil erhalten werden kann; denn die geringe Zahl ist nicht als allgemeiner Trend sinkenden Interesses zu werten (dafür ist der starke Rückgang zu plötzlich), sondern hat mit dem neuen Standort zu tun, der von den potenziell Interessierten (noch) nicht hinreichend akzeptiert worden ist.

Dem NGB werden von anderen Gymnasien, bei denen die Anmeldungen die Kapazitäten überschreiten, ca. 35 Schülerinnen und Schüler zugewiesen, so dass  sechs Klassen gebildet werden können. Damit wird nicht nur am NGB die im Schulentwicklungsplan vorgesehene Zügigkeit überschritten, sondern mehrere  Gymnasien müssen eine zusätzliche Klasse aufnehmen, was daran liegt, dass aufgrund der gestiegenen Übergangsquote von der Grundschule zum Gymnasium insgesamt mehr Eingangsklassen gebildet werden müssen.

Ich erlaube mir an dieser Stelle daran zu erinnern, dass das GaO bei der Argumentation gegen die Fusion und für seinen Erhalt den Schulträger auf diese möglichen Folgen (weniger Interesse am Lateinzweig bei Aufgabe des Standorts Ostring, Kapazitätsprobleme bei Verringerung der Zahl der Gymnasien) hingewiesen hatte. Wir haben (leider) Recht behalten.

W. Schulz

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Gymnasium am Ostring
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